September 2009: SCC-Wanderung im Hittfelder Umland


Im SCC wollen wir uns nicht nur über Computerprobleme unterhalten. Deshalb hatte Uwe Langhein am 19. September 2009 eine Wanderung im Umland von Hittfeld organisiert.

Damit auch jeder den vereinbarten Treffpunkt problemlos finden konnte, hatte Uwe ein großes Schild mit dem SCC-Logo auf seinem Auto aufgestellt, und es fand sich dort eine kleine gut gelaunte Truppe zusammen. Der SCC hatte für bestes Wetter gesorgt und die Stimmung in diesem kleinen Kreis war hervorragend, denn eine wunderschöne Route lag vor uns, die jedem Teilnehmer etwas Neues geboten bieten sollte. Folgender „Reisebericht“ eines Teilnehmers zeigt, was die SCC-Mitglieder versäumt haben, die nicht teilnehmen konnten oder wollten.

Nach ein paar Schritten waren wir schon am Wiesenteich, einem idyllischen See, wo uns der Sonnenschein und das Geschnatter der Enten sofort in eine Urlaubsstimmung versetzten. Die Büsche und Bäume am Wegesrand zeigten bereits eine wunderschöne Herbstfärbung und gaben uns Schatten, der an diesem Tag als durchaus angenehm empfunden wurde. Unser Weg führte uns anschließend durch eine verkehrsberuhigte Siedlung. Wir konnten schöne Gärten und Häuser bewundern, ohne dass wir uns von Autos gestört fühlten, denn fast alle Straßen sind hier Sackgassen, sodass es keinen Durchgangsverkehr gab.

Nach der Siedlung gingen wir wieder durch naturbelassenes Gelände, erfreuten uns an den wild wachsenden Pflanzen und hatten den Alltag vergessen, bis unser Weg von einer Autobahn jäh gestoppt wurde. Das zeigte uns, dass Hittfeld vollständig von Autobahnen umgeben ist.

Aber natürlich gab es auch hier wieder einen Weg der weiter durch die Natur führte. Wir hatten bereits davon gehört, dass es in dieser Gegend eine Villa gibt, die der Teeny-Boygroup „Tokio Hotel“ gehört und gerne von hübschen jungen Damen umlagert wird. Die Teilnehmer der Wanderung zählten nun allerdings nicht so ganz zu den Fans dieser Band, aber gespannt darauf, wie diese Villa den nun aussieht, waren wir doch. Unsere Blicke wurden aber von einem Bretterzaun behindert, der die Villa vor allzu neugierigen Augen erfolgreich schützt. Offensichtlich war die Villa an diesem Tag unbewohnt und von den Verehrerinnen war auch nichts zu sehen.

Als weiteres Highlight der Wanderung konnten wir die Villa Lauenstein bewundern, die öfter den „Käseblättern“ einen Artikel wert ist, weil sie einer kurzfristig wechselnde und teilweise abenteuerlichen Nutzung unterworfen ist.

Nach ca. 90 Minuten kamen wir wieder an den Ausgangspunkt zurück, Uwe spendierte jedem ein Glas Sekt und ein Paar verabschiedete sich aus der Runde. Die restlichen sechs besuchten noch das Dorffest in Hittfeld und genossen beim Abendessen den „Gesang“ einer Schülerband, der von uns mehr als Untermalung für eine Fahrt mit der Geisterbahn empfunden wurde. Die Vokabeln, mit denen wir diesen Musikstil beschrieben kamen uns jedoch seltsam bekannt vor: Es waren dieselben, die unsere Eltern in unserer Jugendzeit benutzt haben, als Elvis, die Beatles und die Rolling Stones modern wurden „kein Gesang“, „Geschreie“, „unmöglich“ u. ä..

Die Erinnerung an unsere eigene Jugendzeit führte auch dann dazu, dass zwei Damen aus unserem Kreis noch ein paar Runden im Kettenkarussell drehten.

Nachdem sie leicht schwindelig wieder den Armen ihrer in respektvoller Entfernung wartenden Verehrer angekommen waren, beendeten wir diesen wunderschönen Tag.

DG